Christoph Häselbarth

Der Heilungsprediger Christoph Hässelbarth kennt für viele Krankheiten einfache Behandlungsmethoden. Diese Methoden sind so einfach, dass diejenigen, die daran glauben einfach begeistert sind.

Zugrunde liegt der Gedanke, “dass Krankheit ein Werk des Teufels” ist und dass Krankheit  “in vielen Fällen eine Folge von Sünde” ist.[1]

Ferner schlagen Häselbart und Coauthor Riechert in ihrem Buch [1] vor, dass bei Anämie, einer Armut an roten Blutkörperchen, als Behandlung mehr Zehnten zu zahlen sei. Siehe folgende Tabelle zu empfohlenen Behandlungen:Mehr Zehnten zahlen an Christoph Haeselbarth

Auch erlauben sich Häselbart und Coauthor Riechert in ihrem Buch [1] für verschieden Krankheiten die möglichen Ursachen zu nennen:
Darum sollte man mehr Zehnten zahlen.

Sehr geschickt argumentiert Häselbarth in [2]. Einerseits motiviert er aus Seite 12, doch erst “der Anweisungen des Wortes Gottes befolgen” (also Beten, Spenden, Zehnten zahlen), bevor medizinischer Rat bei Ärtzten eingeholt wird.

Auf Seite 25 hingegen lobt Häselbarth [2] wie gut sich “Heilungsgebet und Ärzte” ergänzen.

Frage 1
Was denn nun Herr Häselbarth; möchten sie ihre Seminare nun mit oder ohne Arzt durchführen?

Frage 2
Wie würden Sie Herr Häselbart empfinden, wenn Sie selbst unter MS leiden und ein “Schlaumeier” Ihnen sagt, dass die Ursache der Krankheit möglicher Weise an Ihrem Egoismus liegen könne?

Antworten wie immer gerne an Info@DerZehnte.ch

[1] Häselbarth, Christoph / Riechert, Peter: Wie wir geheilt werden können. Solingen 2006, Seiten 14, 16, 91, 97f, 139, 140, 145f, 162

[2] Häselbarth, Christoph: Heilung – Wie wir um Heilung beten können. Solingen 2011,
Seite 12 und 25